2007 trat die Handelskammer Lyon an die Stadterneuerung NÖ heran, eine Zusammenarbeit zu überlegen und gemeinsam ein Projekt mit Schwerpunkten in den West- und den Ostalpen zu entwickeln.
Es folgten zwei Koordinationstreffen in Frankreich, wo der Verband für Dorf- und Stadterneuerung NÖ bereits eingebunden war.
Die Themen
Thema des Projektes sind Werkzeuge, die kleinere Städte im Umfeld von Großstädten dabei unterstützen sollen, ihre Rolle als regionale Zentren zu behaupten. Die Weiterentwicklung der Innenstädte spielt dabei die zentrale Rolle.
In jedem Land soll es „Pilot-Maßnahmen“ geben, wo gemeinsam entwickelte Strategien ausprobiert werden und ihre Effekte dargestellt werden sollen. Die Stadterneuerung Niederösterreich wird außerdem einen Schwerpunkt auf die Verbreitung der Erfahrungen innerhalb des Netzwerkes zur Stadt- und Ortskernbelebung legen.
Die Umsetzung
Im September 2008 konnte die Stadt Hollabrunn als „Pilotstadt“ für Innocité gewonnen werden. In Hollabrunn liegt neben der Innenstadt der Schwerpunkt auf dem Thema Jugend-Beteiligung. Als zweite Pilotstadt nimmt Bad Vöslau seit November 2008 am Projekt Innocité teil.
Im ersten Schritt erfolgte eine Analyse von Städten und Regionen vorgesehen, um ein Bild zur Situation von Kleinstädten im Alpenraum zu bekommen. In der Folge wurden bis Ende 2009 Strategien entwickelt, um die Entwicklung der kleinen Städte und ihre Positionierung in der Region zu fördern.
2010 ist jetzt vor allem der Umsetzung gewidmet.
In Hollabrunn wurde ein Modell zur Jugendbeteiligung entwickelt und es gibt eine aktive Arbeitsgruppe zum Thema Jugend. Zum Thema Ortskern wurden 2009 verschiedene Projektideen entwickelt.
In Bad Vöslau ist die Innenstadt und ihre Entwicklung das zentrale Thema. In der nächsten Zeit wird über Umgestaltungsmaßnahmen entschieden werden, die das Stadtbild neu prägen sollen.